Häsbestellung

Jährlich freut sich die Narrenzunft Vöhringen über neue Hästräger. Um für die kommende Fasnet gerüstet zu sein können noch sämtliche Häsbestellungen bis 10.06.2016 aufgegeben werden. Die Bestellung ist schriftlich an Stefan Hauser Dorfstr. 6, 72189 Vöhringen zu richten. Gerne auch per Mail an haesbestellung@narrenzunft-voehringen.de

Auf zahlreiche Neuzugänge freut sich der 11er Rat

Hauptversammlung – »Kleine« Zusammenfassung der Fasnet alles andere als klein / Beitragserhöhung

Vöhringen (iv). Zufrieden mit dem Ablauf des vergangenen Jahres zeigte sich Guido Kinzel, der Vorsitzende der Narrenzunft, in der Hauptversammlung.

Der große Nebenraum des Zunftheims war voll belegt. Mit der Fertigstellung der Toilettenanlagen und des Nebenraumes, auch als Übungsraum der Garden, wurden die gesteckten baulichen Ziele erreicht und das meist in Eigenleistung vollbracht. Hier galt der Dank besonders Bürgermeister Stefan Hammer und der Gemeinde für die unkomplizierte Unterstützung.

Das Maskenabstauben fand dann auch »zu Hause« statt. Großen Beifall erhielten die Schantle für ihre Idee der gut angenommenen Schantlebar im Heim. Das arbeitsintensive Narrenblättle war wieder eine Erfolg. Bewährt habe sich auch der Verkauf einzelner Busfahrkarten zu den Umzügen anstatt der bisherigen Dauerkarten. Zum Fleggadapp werde es künftig öffentliche Infos an alle Mitglieder geben, um Irritationen zu vermeiden. Kinzel dankte allen, die »in irgendeiner Form an dieser Fasnet mitgeholfen haben«, besonders dem Ausschuss für das gute Miteinander und die geleistete Arbeit. Und die war wahrlich nicht gering, denn aus dem Bericht des Schriftführers Ismael Vaquera konnte man allein schon die Inhalte von elf Sitzungen bis dato nochmals nachvollziehen. Die »kleine Zusammenfassung der Fasnet« listete dann vom Bändelverkauf bis zur Verbrennung am Fasnetsdienstag 16 Termine für die Hästräger und mindestens sechs Termine für die Garden auf.

Mit zufriedenstellenden Zahlen konnte Kassierer Michael Brenner-Bastek aufwarten, nur die Buskosten bereiteten Unbehagen. Eine saubere Kassenführung bescheinigte dann auch Sabrina Jauch, die zusammen mit Sandra Mack die Kasse geprüft hatte. Mit den Entlastungen bedankte sich Stefan Hammer für das große Engagement der Narrenzunft während des ganzen Jahres, damit das Brauchtum hochgehalten werde. Zum Thema »Beiträge/Buskosten« stellte Brenner-Bastek verschiedene Modelle vor. Die Versammlung entschied sich, die Mitgliedsbeiträge ab 1. Januar 2017 um je zehn Euro anzuheben, gültig bis 2019. Die Narrenzunft zählt derzeit 363 Mitglieder.

Zügig durchgeführte Neuwahlen ergaben: Guido Kinzel (Vorsitzender), Ismael Vaquera (Schriftführer), Bernd Scherer (Schantlevertreter), Rainer Schlotter (Gastrovertreter), Anja Maier ( Vertreter der passiven Mitglieder) Uwe Ott und Tina Geiser (Beisitzer), Sabrina Jauch und Sandra Mack (Kassenprüfer).

Eine besondere Ehrung erging an Walter Klingele. Er wurde nach 31 Jahren als aktiver Elferrat von Guido Kinzel verabschiedet. Seit dem 21. März 1985 gehörte er dem Gremium an, wobei er von 1994 bis 98 das Amt des Vorsitzenden innehatte. Kinzel bedankte sich bei ihm für die geleistete Arbeit mit der Bitte, weiterhin als Ehrenelferrat bereitzustehen und mit in der Küche einzugreifen.

Den Dank für die Moderation und Durchführung des Kinder- und Teenytanzfestivals bei der Fasnetssaison durften noch Sinja Neumann, Larissa Vögele und Robin Rumpel entgegennehmen.

Foto Hauptversammlung 2016

Sie leiten die Narrenzunft (von links): Guido Kinzel, Rainer Schlotter, Anja Maier, Sabrina Jauch, Ismael Vaquera, Tina Geiser, Uwe Ott und Bernd Scherer. Foto: Vögele Foto: Schwarzwälder-Bote

Quelle: Schwarzwälder-Bote 24.04.2016 – 19:52 Uhr

Die Narrenzunft lädt Ihre Mitglieder, Freunde und Gönner recht herzlich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein.

Diese findet am Samstag, den 23. April 2016 im Zunftheim (Dorfstr. 6, 721789 Vöhringen) statt. Beginn ist um 19:30 Uhr.

Tagesordnungspunkte:

  1. Begrüßung durch ersten Vorstand
  2. Totenehrung
  3. Bericht 1. Vorstand
  4. Bericht Schriftführer
  5. Bericht Kassier
  6. Entlastungen
  7. Neuwahlen
  8. Anpassung Mitgliedsbeiträge/Buskosten
  9. Anträge
  10. Verschiedenes

Für das leibliche Wohl gibt es Wurstsalat und Bratwurst zur Auswahl.
Auf zahlreiches Publikum freut sich der 11er Rat.

Unsere Tagesreise der Broatschua Hexen findet am Samstag, den 11.06.2016 statt. Die Kosten für den Ausflug betragen 67€ pro Person. Der Geldeingang auf dem folgenden Konto gilt als Anmeldung:

Narrenzunft Vöhringen e.V.
IBAN:  DE44642901200023503017
BIC:  GENODES1VRW
Verwendungszweck:  HEXENAUSFLUG 2016

Alternativ kann das Geld auch Bar bei Stefan Hauser bezahlt werden.

Es wäre super, wenn ihr euch bis zum 28.04.2016 anmelden würdet, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Weitere Infos findet ihr hier…

 
Mit närrischen Grüßen
Stefan Hauser – Hexenvertreter

Die Fasnet ist verbrannt, der Straßenschmuck abgehängt und der Narrenbaum gefällt. Die fünfte Jahreszeit ist nun endgültig zu Ende.

Für die Unterstützung möchten wir uns bedanken.

Bei unserer großen Garde, Teeny Garde, Mini Garde und Fanta Garde welche atemberaubende Tänze vorgestellt haben. Unter der Leitung von Vanessa Neu, Tanja Tews, Sylvia Schittenhelm, Carmen Frerichs, Jana Stocker und Christina Voßler sind unvergessliche Aufführungen entstanden. Zudem gilt den Garden ein besonderer Dank an die Kuchenspenden und die Bewirtung am Zunftmeisterempfang.

Bei unseren Hexen, die wieder einen großartigen Hexentanz unter der Leitung von Nadine Klaiber, Jenny Geiser und Claudia Baumann präsentiert haben. Ebenso an den Auftritt der Tanzhexen am Broatschuaball.

Bei den Damen der Rössle-Bar für Ihren tollen Auftritt am Broatschuaball.

Bei unserer Hexenwagen-Crew Jürgen Renz, Andy Edelmann und Reiner Lehmann die das Gefährt ständig fahrbereit hielten und uns zu den Umzügen bewirtet haben.

Bei Mario Göttler für die fetzige musikalische Unterhaltung am Kinder & Teeny Tanzfestival sowie beim Hexenball.

Bei unseren Moderatoren vom Kinder & Teeny Tanzfestival Robin Rumpel, Sinja Neumann und Larissa Vögele, die den Nachmittag super geleitet haben.

Bei der Band „Südlife“ die am Broatschuaball für super Stimmung gesorgt hat.

Bei unseren Umzugssprechern Lucka Kinzel, Joachim Rohrer, Jascha Kinzel, Henning Vögele und Lisa Kinzel die die Gäste über Gastzünfte und Ihre Sage informiert haben.

Bei unserer Reporterin Ingrid Vögele für tolle Bilder und mitreisende Artikel in der Presse.

Bei der Feuerwehr Vöhringen für den alljährlichen Einsatz, das Abkassieren an der Umzugsstrecke sowie der Brandwache und dem DRK für den Bereitschaftsdienst.

Bei Gerhard Treinen und dem Bauhof Vöhringen mit der Gemeinde Vöhringen für die tolle Zusammenarbeit.

Bei den Schloßberg-Hexa für den gemeinsamen Fleckadapp.

Bei den Machern des unvergesslichen Narrenblättles Ralf Voßler, Christina Voßler, Marcel Maier, Heike Vögele, Alfred Rohrer, Sibylle Kinzel und Henning Vögele für die Gestaltung und Veröffentlichung der lustigen Geschichten.

Bei Steffen Leicht der unsere Homepage wöchentlich aktualisiert und diese bei Leben hält.

Bei unseren Spendern und Sponsoren für Finanzielle Unterstützung.

Bei unseren Mitbürgern für die Besenwirtschaften welche all unsere Narren und Zuschauer bewirtet haben.

Bei unserem Musikverein Vöhringen für die musikalische Begleitung am Umzug.

Und nicht zu guter Letzt bei unseren Zuschauern aus nah und fern sowie den Narren die den Umzug gelaufen sind.

Damit niemand vergessen wird, sagen wir ALLEN, die uns unterstützt haben vielen herzlichen Dank!

Hut ab, es war mit Euch eine tolle Fasnet 2016

Vielen Dank, Eure Narrenzunft Vöhringen

So schön die Zeit auch war, sie neigt sich bald dem Ende. Aus diesem Grund findet am Fasnetsdienstag, den 9. Februar 2016 um 18 Uhr die alljährige Fasnetsverbrennung am Dorfplatz statt. Auf zahlreiche Hästräger und Zuschauer würde sich die Narrenzunft riesig freuen.

 Am Freitag, 05.02.2016 starten wir von Platz 4 beim Nachtumzug in Seebronn.

Anschließend führt die Große Garde ihren Showtanz vor.

Abfahrt ist um 16:45 Uhr an der KSK in Vöhringen.

 

Am Fasnetssamstag, 06.02.2016 nehmen wir beim Umzug in Betra teil, hier starten wir von Platz 21. Abfahrt ist um 11:45 Uhr und 12:30 Uhr mit dem Pendelbus an der KSK in Vöhringen.

Da wir abends den Keaschmeckerball ebenfalls in Betra besuchen, gibt es eine Rückfahrmöglichkeit nach dem Umzug um 17:00 Uhr.

Für die Hästrager, die den Keaschmeckerball besuchen ist um 19:00 Uhr Abfahrt an der KSK in Vöhringen. Die Teenygarde und die große Garde zeigen dort ihre Showtänze.

 

Am Fasnetssonntag, 07.02.2016 nehmen wir gemeinsam mit dem MV Vöhringen beim Umzug in Sulz teil. Abfahrt ist um 12:30 Uhr an der KSK in Vöhringen. Wir starten von Platz 4. Anschließend führt die Fanta und Minigarde ihren Showtanz vor.

 

Am Rosenmontag, 08.02.2016 sind wir beim Umzug in Epfendorf, der MV Wiesenstetten wird uns begleiten. Abfahrt ist um 12:15 Uhr an der KSK in Vöhringen.

 

Am Fasnetsdienstag, 09.02.2016 nehmen wir beim Umzug in Harthausen teil. Abfahrt ist um 12:30 Uhr an der KSK in Vöhringen.

Vöhringen (iv). Tanzen in Formation und dazu in einer Garde gehört bei der Vöhringer Fasnet zum guten Ton. Es macht offensichtlich Spaß, denn im Rahmen des Kinder- und Teenie-Tanzfestivals konnte die Leiterin der großen Garde, Vanessa Neu, gleich neun junge Damen für ihre Treue ehren. Seit zehn Jahren tanzen Sina Klimmach, Alyena Esslinger, Jenny Grimm, Jana Stocker und Doreen Voßler. Luisa Neu und Tanja Tews sind seit 15 Jahren, Angi Brendle und Caro Mäntele seit 20 Jahren dabei. Das war gleich nach dem großen Einmarsch ein Sonderapplaus wert und für die Geehrten sowie alle Anwesenden „ist heut so ein schöner Tag“, wie die Moderatoren Sinja Neumann, Larissa Vögele und Robin Rumpel kundtaten.

„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“: Das Motto der Tänzerinnen aus Mühlheim/Renfrizhausen passte genau, denn ihre „Arbeit“ machte Spaß, auch zum Zuschauen. Ins Weltall entführten die Empfinger. Staunend sah man, was im Raumschiff „Enterprise“ vor sich ging. Und wenn ein rotes Gummibärchen die Freundschaft zu Bienen sucht, geschieht das in Horb bei den ASV-Tanz-Kids, die außerdem mit ihrer zweiten Gruppe unter dem Thema „Ich bin ich“ eine richtige Geschichte erzählten.

Klassischen Gardetanz hatten die Narrengilde Göttelfingen und die Narrenfreunde Bergfelden dabei. Turbulenzen, kleine Wolken, Sonnenschein, alles versprachen „die Wetterfrösche“ der Fantagarde mit Christina Voßler in ihren grünen Kostümen. Im grünen Frack ging es zackig weiter mit der Minigarde, die „Am Ende des Regenbogens“ ihr Glück findet, einstudiert von Jana Stocker und Tanja Tews. Auf dem „Highway to Hell“ bewegten sich die teuflischen Engelchen gar nicht engelhaft, im Himmel war wahrhaftig der Teufel los, inszeniert von Carmen Frerichs und Sylvia Schittenhelm. Und die große Garde erweckte Lukas und Jim Knopf aus dem Lummerland wieder zum Leben. Freude, Tempo, Farbenpracht, lebhafte Choreografien, Akrobatik, perfekte Ausführungen mit Hebefiguren, man musste einfach anerkennend applaudieren. In den Pausen nahmen die kostümierten Kinder die Wettspiele gerne an, winkte doch eine Belohnung. Der Hexentanz setzte den Schlusspunkt.

Die geehrten Tänzerinnen (von links): Sina Klimmach, Jenny Grimm, Alyena Esslinger, Doreen Voßler, Jana Stocker, Luisa Neu, Tanja Tews, Angi Brendle, Caro Mäntele und Leiterin Vanessa Neu Foto: Vögele Foto: Schwarzwälder-Bote

Die geehrten Tänzerinnen (von links): Sina Klimmach, Jenny Grimm, Alyena Esslinger, Doreen Voßler, Jana Stocker, Luisa Neu, Tanja Tews, Angi Brendle, Caro Mäntele und Leiterin Vanessa Neu Foto: Vögele Foto: Schwarzwälder-Bote

Quelle: Schwarzwälder-Bote 01.02.2016 – 18:50 Uhr

Am Schmotzigen findet wieder der alljährige Fleggadapp statt. Dieser beginnt ab 8 Uhr im Zunftheim mit einem geselligen Narrenfrühstück. Hierzu sind alle Hästräger recht herzlich eingeladen. Danach werden die Kindergärten, die Schule und das Rathaus sowie die Banken gestürmt. Zum Mittag treffen die Narren sich wieder im Zunftheim um etwas Festes zu sich zu nehmen. Gegen Abend geht es dann in Runde zwei wo die örtlichen Wirtschaften gestürmt werden.

Vöhringen (iv) – Wohl einmalige Bilder zogen am Mittwochabend via Handy um die halbe Welt – verschickt von den Flüchtlingen. Denn die Narrenzunft hatte die Asylbewerber mit ihren Hästrägern besucht.

Hintergrund ist das Fasnetswochenende mit mehr als 2000 Narren im Ort. Und damit sich die Schutzsuchenden nicht erschrecken, wenn der Kanonendonner den Umzug ankündigt, wurde ihnen auf Anregung von Andrea Kopp der Sinn der Fasnet, Brauchtum und Verhalten erklärt.

Die Gruppe traf sich vor der Unterkunft, neugierige Kinderaugen blickten schon mal um die Ecke. Angeführt von Salah Seghaier öffneten sich die Türen, und im Nu war der Eingangsbereich voller Menschen. Alle Familien kamen herbeigeströmt, sofort wurden Stühle gebracht. Großes Gelächter gab es bei der Erzählung der Sage vom Vöhringer Bauern, der sieben Küken samt Henne zertrat und dem Teufel noch auf den Schwanz trat. Mit „Broatschua“ wurde auch gleich ein neues, noch unaussprechbares Wort probiert. Mit „huh“ wurde die Hexendarstellung kommentiert. War der Kreis um Elferrat und Narren anfangs noch recht weit, so wurden sie immer enger umringt. Die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft waren sehr offen, gingen bei allen Erklärungen lebhaft mit und lachten viel – vor allem auch, weil es Dolmetscher Seghaier mit seiner humorvollen Art verstand, die Scheu zu nehmen.

Der Narrenmarsch schallte nun durch den Raum, die Maske wurden heruntergezogen, und die Glocken klangen im Takt. Die Kinderaugen wurden immer größer. Lachend wichen die Mädchen und Jungen zurück, als die Hexe ihr Unwesen trieb. Und dann kam der Brezelsegen. Kein Kind drängte sich vor, zögernd streckten sich die Händchen entgegen, die Erwartung war in den Mienen zu lesen. Selig wurden Süßigkeiten, Orangen und Brezeln angenommen und über das Häs gestreichelt. Ganz Mutige stellten sich fürs Foto neben das Hansele oder wogen sacht die Glocken in den Händen. Die Einladung zum Kaffee mit internationaler Unterhaltung nahmen alle gerne an. Ein freundliches „wahnsinnig“ war der Kommentar eines syrischen Bewohners.

Salah Seghaier erklärt das Hansele. Foto: Vögele

Salah Seghaier erklärt das Hansele. Foto: Vögele

Quelle: Schwarzwälder Bote 29.01.2016 – 11:40 Uhr